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Film ist Teamwork.
Und wir wollen schon beim Schreiben damit beginnen. Weil wir gemerkt haben, wie wichtig es ist, sich schon im frühen Entwicklungsstadium von Geschichten zu unterstützen, Feedback zu geben und so Fähigkeiten zu bündeln. Wir haben uns im Drehbuch-Jahrgang an der Filmuni Babelsberg kennengelernt und sofort gemerkt, dass wir ähnlich ticken. Seither arbeiten wir zusammen.

Wir schreiben gemeinsam in unterschiedlichsten Konstellationen, zu viert als Writer’s Room oder allein. Wir schreiben und entwickeln unsere eigenen Stoffe und beraten auch dramaturgisch. Wir wollen frische, junge, authentische Geschichten erzählen und dorthin gehen, wo es weh tut. Und das geht nur, wenn man beim Schreiben keine Kompromisse eingeht, immer wieder die Grenzen des Möglichen neu auslotet – und sich verdammt nochmal nicht dauernd entschuldigt:
NoMoreSorries.

Wer wir sind

Judith Rose Gyabaah

Judith wächst zwischen den nebelverhangenen Bergen des Schwarzwalds und tristen Kuhkäffern im Rheinland auf.

Früh entdeckt sie das Schreiben als ihr Medium, um die Welten, durch die sie sich bewegt, miteinander zu verknüpfen. 

2016 führt sie ihre erste große Reise auf die Kakaoplantage ihrer Großmutter in Ghana und in den Süden des Kontinents, wo sie die Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Namibia ergründet. 

Kurz darauf beginnt sie ihr Drehbuchstudium in Babelsberg, das sie 2024 erfolgreich abschließt.

Judith möchte gesellschaftliche Relevanz mit Unterhaltung verbinden und verpackt große sozialpolitische Fragen gerne in packenden Genre-Stoffen und sensibel beobachteten Dramen.

Sven Angene

Sven wächst mit seinen Drillingsbrüdern und seiner alleinerziehenden Mutter in der fränkischen Pampa auf. Nach dem Abi flieht er nach Berlin und macht einen Master in Kulturwissenschaft, bevor er seiner eigentlichen Passion folgt, in Babelsberg studiert und Drehbuchautor wird.

Sven will Geschichten vom Rand der Gesellschaft erzählen, von Figuren, die oft im Schatten bleiben, und von ihren Umständen in aussichtslose Situationen gedrückt werden. Das Genre passt sich dabei der Geschichte an – Svens Stoffe reichen von Mystery-Thriller über Dramedy hin zur fiesen Tragödie.

Bei NoMoreSorries ist er Plotmaschine und Skriptklempner, der Blockaden löst, Storygewirr entflechtet und den Überblick hat, welche Änderungen im Kleinen welche Konsequenzen im Großen nach sich ziehen.

David Starck

Auch David wird geboren und wächst auf. Beides findet bei ihm im äußersten Süden Berlins statt, in einem beschaulichen Außenbezirk, in dem man den Paketboten noch persönlich kennt, zwischen Einfamilienhäusern und dem ehemaligen Grenzstreifen Berlins.

Schon früh beginnt er, die Welt, die ihn umgibt, in Worte und Geschichten zu packen. Er studiert erst Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Philosophie, bevor es ihn zum Drehbuchstudium nach Babelsberg verschlägt.

Davids Geschichten erzählen von gebrochenen Berliner Urgesteinen, eingerosteten Mutter-Sohn-Beziehungen und den absurden Hochburgen des Massentourismus. Von Menschen, die verzweifelt versuchen, in dieser schnelllebigen Welt mitzuschwimmen, oder noch verzweifelter versuchen, sich dagegen aufzulehnen.

David ist überzeugt, dass die größten Geschichten im vermeintlich Kleinen stecken und dass jede Figur ihre Faszination entwickelt, wenn sie authentisch und mit Liebe zum Detail geschrieben wird.

Simon Grünewald

Simons Geburt dauert 38 Stunden. Da geht’s schonmal los. In einer pfälzischen Großfamilie hat aber keiner Zeit zu Warten und zwischen den Tanten und Cousins muss man sich erst behaupten.

Das geht zum Beispiel mit dem Schreiben. Also fabuliert er sich in verschiedene Welten, zieht nach Istanbul, La Paz und Wien und kommt doch immer wieder in die Pfalz zurück. You can get the boy out of the Pfalz, but… man kennts.

Nach abgebrochenen Karrieren der Germanistik und Filmwissenschaften, findet er eine neue Heimat in Berlin und in Babelsberg mit dem Drehbuchstudium und fabuliert jetzt für Geld.

Alle seine Stoffe werden durch die queere Brille gesehen, die ihn schmückt und die er sich weigert, abzusetzen.  Der Repräsentanz dieser Perspektive ist er verpflichtet; heteronormative Stoffe machen andere eh genug. Seine Texte kreisen oft um Sex, Familie und Provinz, sind mal weinschorlenspritzig, mal fernwehgeschwängert, aber immer echt und nah bei de Leut.

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